Ford KA+ Active – Fahrbericht

Ford KA+ Active – Fahrbericht

Im März hatte Laura, ein Mitglied der Girls Garage®, die Möglichkeit den Ford KA+Active zu testen. Sie kommt aus einer autoverrückten Familie bei Düsseldorf und kennt sich bestens mit Fahrzeugen generell, vor allem aber VAG-Fahrzeugen aus. Daher ist ihr kritischer Blick zum Ford KA+ Active objektiver als der eines Ford Liebhabers. Was Laura über ihr Testfahrzeug zu berichten habt lest ihr im folgendem Abschnitt. Der komplette Text und die Bilder stammen von Laura.

Der erste Eindruck des Ford KA+ Active

Zuvor bin ich selbst noch nie einen Ford gefahren oder in einem mitgefahren. Mit der Automarke Ford selbst habe ich mich bis dahin auch nie groß auseinandergesetzt. Somit ging ich ohne Vor-Erfahrungen zu diesen Modellen in die Testwagen-Situation. Daher war ich natürlich umso gespannter was mich erwartet und was das Fahrzeug bietet und hergibt.

Durch den wenigen Kontakt zu Ford Modellen kannte ich mich mit diesen auch nicht bis in das kleinste Detail aus. Abgesehen von den in der Auto-Szene bekannten Modellen, wie z.B. der Ford Focus RS. Selbst träume ich trotz dieser persönlichen Ferne zu Ford und meiner vielen und ausgeprägten Erfahrungen mit deutschen Automarken, immer schon von einem Ford Mustang 500 E, die rasende Eleanor, die mich seit dem Film „ Nur noch 60 Sekunden“ nicht mehr losgelassen hat. Jedoch ist das natürlich ein Traum, der sehr schwierig zu erfüllen ist. Aber dafür sind Träume schließlich da.

Die Vorbereitungen auf den Testwagen

Bevor ich den Testwagen in der Praxis erleben durfte, habe ich mich neugierig im Internet informiert, was der neue Ford KA + Active alles kann. Vor allem interessierte mich, wie er aussieht. Denn alle kennen das typisierte Bild des klassischen “alten” Ford KA, welches ich zunächst auch im Hinterkopf hatte. Doch die ersten Fotos, die ich zu Gesicht bekam, überraschten mich positiv. Das neue Modell des Ford KA hat kaum Ähnlichkeit zu der kleinen runden Kugel von früher. Er hat zwar seine Rundungen, aber alles in einem super abgestimmten und schnittigen Design-Konzept.

Er ist ein wenig höher als andere Kleinwagen und an ein geländefähiges Fahrzeug angelehnt. Auch der Innenraum sah sehr aufgeräumt, strukturiert und übersichtlich aus. Besonders die blaue Armaturen-Beleuchtung hatte es mir angetan. Mal etwas ganz anderes als das sonst immer übliche weiße oder rote Licht bei anderen Automarken. Nach diesen gesammelten Eindrücken lies ich mich überraschen und war äußerst gespannt, was der Ford hergeben wird.

Privat fahre ich fast ausschließlich tiefer gelegte Autos, also war der Ford in seinem höheren Format mal etwas ganz anderes. Ich war offen und habe mich sehr gefreut, ein mir gänzlich unbekanntes Auto zu erleben.

Der Ford KA+ Active nach der Abholung
Der Ford KA+ Active nach der Abholung

Abholung des Testwagens bei Ford in Köln

In Köln konnte ich das Fahrzeug dann in den Ford-Werken abholen. Da stand der Kleine dann vor mir. Keine 5 Minuten zuvor saß ich noch in dem tiefen und lauten Golf 2, mit dem ich hergekommen war. Doch schon ging es auf die 40-minütige Heimfahrt Richtung Düsseldorf. Genug Zeit für eine entspannte Fahrt auf der Autobahn, um erste Eindrücke von dem Wagen zu erhaschen und sich an das Fahrgefühl zu gewöhnen. Es war natürlich sehr ungewohnt in einem fremden Auto zu sitzen. Alles sah sehr neu aus und war anders dargestellt und angeordnet, wie ich es gewohnt bin.

Nach der Fahrt Zuhause angekommen, nahm ich ein sichtlich positives Gefühl mit. Der Ford KA + Active gab durch die höhere Lage eine super Sicht über die Straße und man konnte problemlos sein Umfeld und das Auto überblicken. Die Proportionen waren zwar noch gewöhnungsbedürftig bei der Fahrt und besonders beim Parken, aber auch das ließ sich ohne Probleme meistern. Speziell ungewohnt war die Leistung, aber der KA+ Active ist eben auch kein Super Sport Wagen. Trotz dessen gewöhnte ich mich schnell daran. Für den ersten Eindruck ließ er sich total entspannt und gemütlich fahren. Ohne das für mich gewohnte „sportliche“ fahren mit lauten Auspuff- und Motorgeräuschen war es eine allgemein geschmeidige Heimfahrt.

Die ersten weiteren Fahrten und der Alltag mit dem Ford KA+ Active

Die erste Zeit mit dem Testwagen habe ich vor allem den Alltag mit ihm gemeistert und heraus gekitzelt wie er sich dabei schlägt. Der Ford KA+ Active ist ein wundervoll treuer Begleiter bei alltäglichen Fahrten und Situationen. Mein Weg zum Arbeitsplatz ist zwar nicht sehr weit, aber auch in den frühen Stunden am Morgen, hat der Ford mich auf den Kurzstrecken nicht im Stich gelassen. Er verbreitet auch dann seine gemütliche und entspannte Fahratmosphäre.

Da ich den Wagen noch zu einer sehr winterlichen Zeit mit dementsprechendem Wetter genutzt habe, habe ich mich tierisch über die Sitzheizung gefreut. Die hat der Ford nämlich für Fahrer und Beifahrer in zwei Stufen. Wie bereits erwähnt sind meine Arbeitswege mit ca. 15 Minuten nicht die Längsten.

Doch trotz einer kurzen Fahrt und der Chance des Autos richtig warm zu werden, war der Sitz nach Kurzem mollig warm, so dass ich oft nach ein paar Metern auf die niedrigere Stufe umstellen musste. Mein altes Golf 1 Cabrio besitzt durch einen Wechsel der Innenausstattung leider nicht mehr die werkseitig verbaute Sitzheizung, die ich sehr gerne hätte. Aus diesen Gründen war die Freude beim Fahren mit bei dem Ford umso größer.

Zusätzlich zur Sitzheizung besitzt der Ford KA+ Active eine beheizbare Front- und Heckscheibe. Dieses Extra fand ich zu den winterlichen Zeiten außerordentlich gut. Somit konnte ich bei beschlagener oder leicht angefrorener Scheibe die schnelle und effektive Scheibenheizung anstellen.

Auch eine Klimaanlage gab es in dem Ford KA+. Die ist natürlich nicht nur in den kalten Jahreszeiten von Vorteil, sondern hilft in jedem Fall besonders bei den immer wiederkehrenden Hitzewellen im Sommer. Die Klimaanlage und die Sitzheizung waren von Anfang an schlüssig und grundlegend einfach konzipiert, so dass man diese leicht individuell einstellen kann.

Wie sich der Ford Ka+ Active im Alltag geschlagen hat

Neben den Arbeitswegen diente der Ford im Alltag auch als Begleiter bei kleinen Einkäufen und Fahrten in unseren Ortskern. Dabei waren die vorhandenen Parkplätze leider nicht immer die wünschenswertesten. Meist sind diese eng und schwer zu erreichen, als auch stark frequentiert. Doch trotz der hohen Lage und damit auch ungewohnten Größe des Autos, der auch als Kleinwagen im Vergleich zu meinem eigenen Golf, dennoch sehr groß wirkt, war es keinerlei Problem die Parksituation mit ihm zu meistern. Das Modell des Ford KA+, welches mir zur Verfügung stand, war leider nicht mit einer Rückfahrkamera ausgestattet, hatte aber Parksensoren in der Heckstoßstange. Diese erleichterten den Parkvorgang in enge und unübersichtliche Lücken sehr. Leider habe ich die Sensoren aber in der Frontstoßstange vermisst.

Kleinere Einkäufe konnten problemlos verstaut werden. Zum Einen auf dem Beifahrersitz und der Rücksitzbank, als auch in den Fußräumen und natürlich im dafür vorgesehenen Kofferraum. Die Größe des vorhandenen Kofferraums reichte für die Einkäufe aus, jedoch ist dieser tiefer gesetzt. Somit entsteht eine Ladekante, die besonders bei größeren Einkäufen und schweren Dingen, wie zum Beispiel Getränkekisten, beim Ausladen mit Mühe überwunden werden muss.

Generationen-Check für den Ford

Da meine Arbeitsstelle nahe an der Wohnung meiner Großeltern liegt, besuche ich sie regelmäßig nach der Arbeit. Auch meine Oma war gespannt wie der Testwagen denn aussieht. Daher nahm sie ihn genau unter die Lupe. Sie befürwortete den Wagen auf Anhieb. Der höhere Einstieg war für sie sehr angenehm und die Sitzposition fand sie gut. Ihrer Aussage nach würde sie solch ein Auto für den Alltag meiner Großeltern bevorzugen. Meine Oma ist selbst nicht sehr autobegeistert und besitzt auch keinen Führerschein, daher achtete sie insbesondere eher auf die Optik des Wagens. Sie beschrieb diese als schick aber schlicht. Der Testwagen war in einem dezenten metallischen Grau lackiert. Besonders in der Sonne warf die Farbe einen Glitzer Schimmer auf, stach aber nicht extrem heraus. Also trafen die Worte meiner Oma den Nagel auf den Kopf

Musik – immer an Board im KA+ Active

Bei meinen Autofahrten begleitet mich ständig und überall Musik. Sie darf bei mir für eine Autofahrt einfach nicht fehlen. Bei dem Mediensystem des Ford KA+ war dies mit keinen Problemen verbunden. Der Wagen verfügte über standardgemäßen Radioempfang, einen AUX-Kabelanschluss und sogar über die Möglichkeit einer Bluetooth-Verbindung. Diese habe ich tagtäglich ausgiebig genutzt. Beim Einstieg in das Fahrzeug habe ich die Bluetooth Verbindung meines Smartphones aktiviert. Nach erstmaligem Verbinden stellte es nun regelmäßig selbst die Verknüpfung zum Radio her. Schon konnte die Reise mit musikalischer Unterstützung losgehen. Der Klang der Musik hat mich von Anfang an überzeugt. Für ein Original-Soundsystem war die Musik in jeglicher Lautstärke klar und super angenehm zu hören. Also perfekt für die gute Laune, die man gerne beim euphorischen Mitsingen der Lieblingslieder im Auto rauslässt.

Am Wochenende ist Waschtag

Grundlegend war der Alltag mit dem Ford KA+ also problemlos, sehr angenehm und gemütlich zu absolvieren. Daher hatte sich der Wagen am Freitag nach der ersten anstrengenden Woche eine abendliche Wäsche verdient. Dabei kann grundsätzlich nicht viel schief gehen, aber man weiß nie was alles passieren kann. Bei mir gelang es aber üblicherweise ohne aufkommende Überraschungen. Der Ford ist durch seine Rundungen bei der Fahrzeugwäsche gut von jeglichem Schmutz zu befreien. Dabei fiel es mir durch die Höhe des Fahrzeugs aber schwer das Dach zu reinigen. Ich konnte dieses nicht so einfach wie gewöhnlich erreichen. An sich bin ich auch gar nicht so klein, doch mit einiger Mühe wurde der Dreck vom Dach schließlich auch abgewaschen.

Ein Wochenende bei einer autoverrückten Familie

Nachdem der Ford KA+ bisher ein treuer Begleiter war, wurde der Wagen am Wochenende weiter unter die Lupe genommen. Ich habe die angenehme und gemütliche Fahrweise des Wagens bisher sehr genossen. Da mein Freund auch da war, haben wir den Wagen tagsüber nicht viel bewegt. Im Düsseldorfer Raum und der Umgebung wurde zu diesem Zeitpunkt sehr groß “Altweiber” gefeiert. Somit haben wir die Stadt dann doch eher gemieden.

Abends sind wir aber gemeinsam mit der Familie in einem sehr leckeren griechischen Restaurant essen gegangen. Dabei wurde der Ford KA+ dann ausgenutzt und mit vier Personen voll beladen. Dabei saßen dann ausgerechnet die zwei Größten hinten. Nach ihren Aussagen war es angenehm auszuhalten. Auch im Bereich der Rücksitzfläche war genug Beinfreiheit und Fußraum vorhanden. Da der Ford ein vier-/fünf-Türer ist konnten die Mitfahrer ohne Probleme ein- und aussteigen.

Felgen transportieren in einem Kleinwagen?

Da ich mir zuvor selbst neue Felgen für mein eigenes Auto gekauft habe (diese sollten nun aufbereitet werden), mussten diese noch transportiert werden. Der perfekte Moment um auszutesten ob er Ford KA+ Active auch dafür geeignet ist. Ein typischer Transport bei meiner autoverrückten Familie. Für meine kleinen alltäglichen Einkäufe war der Kofferraum völlig ausreichend, jedoch war es schwierig die Felgen in dem Wagen unterzubringen. Den Kofferraum füllte gerade mit Millimeterarbeit eine der Felgen aus. Also ist er dafür grundlegend eher ungeeignet. Doch den allgemeinen nützlichen Zweck erfüllte der Ford ohne Probleme, also habe ich ihm das verzeihen können. Dafür muss ein Auto werksgerecht auch nicht zwingend ausgelegt sein.

Ein Kleinwagen um Sprit zu sparen?

Nach dem Wochenende hatte er sich eine neue Tankfüllung verdient. Der Tankdeckel musste dabei von Innen entriegelt werden, was sehr ungewohnt für mich war. Den Hebel entdeckte ich dann im Fußraum und schon konnte anschließend das Benzin fließen. Der Ford KA+ hat mich in all der Zeit besonders mit seinem geringen Spritverbrauch überzeugt. Im Durchschnitt wurde mir in der vorhanden Displayanzeige ein Verbrauch von 6 Litern pro 100 Kilometer angezeigt. Ebenfalls verriet mir die Anzeige die Reichweite des Fahrzeugs, die bei einem voll befüllten Tank ungefähr 660 Kilometer betrug.

Auch eine ausgedehnte Shoppingtour meistert der “Kleine”

Am kommenden Montag stand für mich dann eine lang ersehnte Shoppingtour an. Da ich es selbst jedoch nicht bevorzuge in die Innenstadt von Düsseldorf zu fahren und ewige Zeiten nach einem geeigneten Parkplatz zu suchen (die vorhandenen und nicht allzu teuren Parkhäuser dort sind sehr eng) habe ich beschlossen nach Oberhausen in eine Einkaufsarkade zu fahren. Dort konnte ich den Ford nun wieder auf die Autobahn bringen. Auf dem Weg nach Oberhausen gibt es bekanntlich oft und viel Stau auf der A3. Aber auch im Stau war es kein Problem den Wagen in Gang zu halten. Das ständige Anfahren und Anhalten, war mit dem Wagen trotzdem angenehm und brachte mir nicht direkt Muskelkater, den man manchmal in den alten Fahrzeugen bekommt.

Auf Parkplatzsuche

In Oberhausen angekommen, parkte ich zwar dennoch in einem Parkhaus, aber die vorhandenen Parkhäuser am Einkaufszentrum sind zum einen kostenfrei und nicht so eng gebaut, wie andere. Also konnte ich das Parkhaus angenehm befahren, ohne Angst zu haben, Dinge des Fahrzeugs kaputt zu machen. Dabei musste ich die höheren Ebenen befahren, zu denen man über eine steile Zufahrt kommt auf der ich leider anhalten musste. Dabei habe ich gemerkt, dass der Ford KA+ Active mit einem Berg-Anfahr-Assistent ausgestattet ist. Dieser lies mich den Weg dahin problemlos meistern. Trotzdem war das Parkhaus sehr voll, also waren nur noch wenig Parkplätze frei. Diese waren dann wiederum nicht so einfach zu erreichen. Persönlich fahre ich am liebsten rückwärts in die Parklücken, damit die Wegfahrt einfacher gestaltet ist. Hierbei haben mir wieder die Parksensoren wunderbar geholfen, die Abstände auch in den engen Räumen wunderbar einzuschätzen

Der Ford KA+ Active und seine Ausstattung

Die inneren Werte überzeugen…

Der klar strukturierte Innenraum, welcher in einem dunkelgrau/schwarz mit leichten braunen Absetzungen gehalten wurde, verfügt zudem für das Bedienen des Radios etc. einen 6,5“ großen Touchscreen-Bildschirm. Leider hatte der Ford KA+ Active bei mir kein Navigationssystem, was mir vor allem bei weiteren Strecken fehlen würde.

Zudem verfügt das Fahrzeug über die bereits erwähnte Sitzheizung in zweifacher Abstufung für Fahrer und Beifahrer, welche ebenfalls in den mittleren Armaturen sitzt. Ebenso die individuell einstellbare Klimaanlage. Die Spiegel sind zudem elektrisch verstellbar, dieser Funktionsbereich befindet sich an der A-Säule des Ford KA. Um diesen zu erreichen musste ich mich jedoch leicht nach vorne lehnen, wobei die Einstellung beim Zurücklehnen, anders war als zuvor erwartet. Daher musste man dies öfter korrigieren, bis die optimale Seitenspiegel-Einstellung für mich als Fahrer bestand.

Zu meiner Begeisterung verfügte das Fahrzeug über ein Multifunktionslenkrad. Dieses Extra liebe ich persönlich bei Fahrzeugen generell. So ist die Bedienung der Musik, der eventuellen Anrufannahme über die Freisprechanlage als auch des vorhandenen Tempomat einfach und super zu bedienen. Die Sitze des Fords sind manuell verstellbar, wobei der Fahrersitz auch in der Höhe verstellbar ist, dies jedoch auch manuell. Der Fahrer- und Beifahrersitz verfügen über zusätzliche Armlehnen.

… und auch das Äußere stimmt

Bei der Außenausstattung besitzt der Ford ursprünglich 15“ Leichtmetallräder in einem 4 x 2-Speichen-Design. Zudem sind die Außenspiegel in einer Kontrastfarbe, welche bei mir auf den ersten Blick durch die schlichte Dunkelgraue Außenfarbe nicht auffällt.

Unter anderem hat er das Crossover-Bodykit, was den Ford KA+ Active in dem optischen Design in der Bezeichnung „Active“ definiert und besitzt eine Dachreling aus Aluminium. Allgemein hat der Ford KA+ die Ford Power-Startfunktion. Dabei braucht man nach dem Öffnen des Fahrzeugs nun keinen Schlüssel mehr zum Starten des Fahrzeugs, sondern kann das Fahrzeug nur durch einen Knopfdruck starten. Unter anderem war das Testfahrzeug mit der erwähnten Geschwindigkeitsregelanlage ausgestattet. Dabei kann die Anlage die vom Fahrer individuell ausgewählte Fahrgeschwindigkeit konstant halten und kann immer wieder verändert oder abgestellt werden.

Auch die beheizbare Front- und Heckscheibe, über die ich mich schon sehr gefreut hatte, besitzt der Ford. Auch elektrisch einklappbare Außenspiegel. Die Ausstattungsvariante „Active“ wird nicht nur durch das optische Außen-Design sondern auch durch die höhere Lage im Vergleich zur Standardvariante des Ford KA+ ausgezeichnet. Bei der Active-Variante ist das Fahrzeug anstatt der ursprünglichen Höhe von 1.524 mm, die vom Hersteller benannten 1.551 mm hoch.

Leistung und Kraftstoff

Der Ford KA+ in der Active-Variante hat einen 1,2l Benzinmotor mit 63 kW (entspricht 85 PS) – ist aber auch als 1,5l Dieselmotor mit 70 kW (95 PS) erhältlich. Nach offiziellen Angaben schafft er 169 km/h als Höchstgeschwindigkeit und braucht für eine Beschleunigung von 0-100 km/h 13,5 Sekunden. Also auch für ein nicht auf Geschwindigkeit ausgelegtes Fahrzeug sind das angenehme Werte. Man muss keine Sorge haben einen Berg nur mit Mühe und Not damit erklimmen zu können. Der Ford KA+ Active hat dabei ein zulässiges Gesamtgewicht von 1.560 kg und darf (laut Herstellerangaben) mit 483 kg zugeladen werden.

Innerorts hat der Ford KA+ Active einen ungefähren Kraftstoffverbrauch von 6,8 l/100km – außerorts beträgt dieser ca. 5,0 l/100km. Laut Herstellerangaben hat er einen kombinierten Kraftstoffverbrauch von 5,7l/100km und kombinierte CO2-Emissionen von 129 g/km.

[Hinweis zum Kraftstoffverbrauch und CO2-Emissionen: Die angegebenen Werte wurden nach dem vorgeschriebenen Messverfahren (§ 2Nm. 5,6, 6a Pkw-EnVKV in der jeweils geltenden Fassung) ermittelt. Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebots, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen verschiedenen Fahrzeugtypen.]

Mein Fazit zu dem Testwagen Ford KA+ in der „Active“- Variante

Grundlegend hat mich der Ford KA+ Active positiv überzeugt und begeistert. Er ist ein treuer Begleiter: Sowohl im Alltag, als auch auf längeren Reisen. Er ist mit vielen neuen Technologien ausgestattet und verleiht dem Fahrer durch die höhere Lage einen optimalen Überblick über den Straßenverkehr.

Auch Personen höheren Alters oder mit körperlichen Schwierigkeiten, erleichtert das Fahrzeug den optimalen Ein- und Ausstieg. Er ist ein sparsames Fahrzeug was den Kraftstoffverbrauch angeht. Zudem erleichtert er einem die allgemeine Bedienung durch viele Extras, wie z.B. dem Multifunktions-Lenkrad, welches sich im Sichtfeld des Fahrers befindet und Ablenkungen vermeidet. Für den Fahrer ist alles aus einer Sitz- und Haltungsposition zu erreichen und zu bedienen.

Für winterliche Temperaturen und die kalte Jahreszeit ist er optimal und reichhaltig mit Sitzheizung, Klimaanlage und sogar der beheizbaren Front- und Heckscheibe ausgestattet, die mich persönlich besonders begeistert. Das Fahrzeug bietet genug Raum für Fahrer und Mitfahrende und bietet eine angenehme, gemütliche Fahratmosphäre. Außer kleinerer Auffälligkeiten, wie z.B. dem abgesetzten Kofferraum, hat der Ford KA+ Active mich von Grund auf positiv überzeugt.

Wird das nächste Auto ein Kleinwagen von Ford?

Trotz der Liebe zu meinem eigenen Auto könnte ich mich an den Ford gewöhnen. Für Interessenten, die viele Ansprüche an ein Fahrzeug stellen, kann ich das Fahrzeug mit gutem Gewissen empfehlen. Auch meine eigene Familie und mein Freund haben meinen positiven Eindruck bestätigt.

Meine neuen Erfahrungen mit der Herstellermarke Ford sind allgemein positiv. Daher bin ich offen und gespannt auf weitere Modelle. Ich möchte mich herzlich bei Ford für die Testphase und das Fahrzeug bedanken.

Und vor allem für das große Vertrauen der Girls Garage® den Ford KA+ ausgiebig testen zu dürfen und ein Teil dieses Projektes zu sein.

Wie findet ihr den Ford KA+ Active? Was habt ihr vermisst? Welches Fahrzeug möchtet ihr bei uns als nächstes im Test sehen? Im letzten Jahr durften wir bereits den Ford EcoSport testen, schaut euch gerne den Bericht dazu auch an, wenn euch unsere Testberichte gefallen.

Im letzten Jahr durften wir bereits den Ford EcoSport testen, schaut euch gerne den Bericht dazu auch an, wenn euch unsere Testberichte gefallen.

Lasst uns gerne euer Feedback über die Kommentarfunktion da. Laura, die ganze Girls Garage und ich freuen uns sehr darüber.

Danke – Eure Julia

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